Stärkung innerörtlicher Potenziale

Gerade in ländlichen Räumen zeigt sich das Spannungsfeld zwischen dem Erhalt der natürlichen Ressourcen Boden und Kulturlandschaft einerseits und der Zukunftssicherung von Gemeinden über die Wirtschafts- und Siedlungsentwicklung andererseits sehr deutlich.

Der anhaltend starke Neubau von Verkehrs- und Siedlungsflächen (in Baden-Württemberg täglich 8,2 ha im Jahr 2008 oder 12 Fußballfelder) zerstört wertvolle Kultur- und Naturlandschaft und erzeugt hohe Infrastrukturkosten.

Zudem tragen die Abwanderung junger Menschen in städtische Arbeitsmarktzentren und die Aufgabe landwirtschaftlicher Höfe zu einem Verfall von ortsbildprägender Bausubstanz in den gewachsenen Ortskernen bei.

Um eine nachhaltige Raumentwicklung zu erreichen, ist die Eindämmung des Landschaftsverbrauchs durch aktives Flächenmanagement unter Fachleuten allgemein gefordert. Ländlich geprägte Regionen benötigen mit ihren spezifischen Fragestellungen und Problemkonstellationen dabei eigene Herangehensweisen.

 

<< zurück