Handlungsprinzipien

 

finep verfolgt mit Überzeugung die Ziele der eigenen Projekte. Uns motiviert die Suche nach sinnvollen Alternativen und nach neuen und gerechteren Lösungsmöglichkeiten. Vier Eigenschaften charakterisieren unser Handeln:  

  • Wir sind davon überzeugt, dass eine Lösung nur nachhaltig sein kann, wenn sie von einer breiten Mehrheit getragen wird. Deshalb unterstützen wir Verhandlungslösungen, die einen Interessensausgleich herbeiführen und wir befördern demokratische Entscheidungsprozesse.
  • Politik zu gestalten, bedeutet unserer Ansicht nach jedoch auch, für gesellschaftsrelevante Themen und Aufgaben, die aus vielerlei Gründen noch keine Mehrheiten finden, Lobbyarbeit zu leisten. Unser Interesse gilt Menschen, Räumen oder Strukturen, sei es im nahem Umfeld oder international.
  • Wir gehen einig mit dem Begriff „Subsidiarität", weil wir als Nichtregierungsorganisation von der Gestaltungskraft zivilgesellschaftlicher Gruppen überzeugt sind. Hinzu kommt, dass das Prinzip der Subsidiarität die Entwicklung kleinteiliger Lösungen befördert, da in überschaubaren Akteursstrukturen alle wichtigen Akteure in die Entwicklung der Lösung eingebunden werden können und die Lösungen deshalb häufig besser auf den konkreten Bedarf und die konkrete Situation angepasst sind.
  • Nachhaltigkeit als Leitbild gilt heute als Selbstverständlichkeit. Aber erst im konkreten Handeln wird deutlich, dass Nachhaltigkeit Konsequenzen erfordert. Für finep bedeutet dies: wir drucken auf 100%  Recyclingpapier - auch wenn´s etwas teurer ist. Wir fahren, wo möglich, mit dem ÖPV oder mit sparsamen Carsharing-Fahrzeugen, wir beziehen unseren Strom aus erneuerbaren Energien und im Büro gibt's nur fair gehandelte Getränke. Unser Ziel ist nicht Gewinnmaximierung  sondern nachhaltiges Handeln, weshalb finep eine gemeinnützige Organisation ist.