Kleinstadtleben - (Wieder-)Belebung der Kleinstädte im ländlichen Raum

 

Ziel des Projektes war es, praxisorientiert und am Beispiel der teilnehmenden Modellkommunen Strategien zu entwickeln, die zu einer (Wieder-)Belebung der Kleinstädte im ländlichen Raum führen. Den Folgen des demographischen Wandels und der veränderten Konsum-, Mobilitäts- und Lebensgewohnheiten zum Trotz sollten integrierte Vorgehensweisen entwickelt werden, wie der Teufelskreis aus sinkender Nachfrage, reduzierter Angebote öffentlicher und privater Dienstleistungen, Leerstände und fehlender Investitionsbereitschaft durchbrochen werden kann. Ansätze könnten eine Stärkung der Wohnfunktion im Ortskern und/oder die Schaffung neuer Magnete im Bereich Kultur, Freizeit und Gastronomie sein, denn beides erhöhte die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen. Das explizite Einbeziehen von Bürger/innen und Eigentümer/innen bei der Entwicklung von bedarfsgerechten und konsensfähigen Strategien sicherte Mitwirkung und Akzeptanz.

 

 

Das Projekt „Kleinstadtleben - (Wieder-)Belebung der Kleinstädte im ländlichen Raum" war Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württembergs „Jetzt das Morgen gestalten" und wurde aus dem Impulsprogramm der Nachhaltigkeitsstrategie gefördert. Es wurde im Regierungsbezirk Tübingen und unter der Leitung des Regierungspräsidiums Tübingen (Referat 21) umgesetzt.

finep unterstützte das Regierungspräsidium Tübingen in der Durchführung des Projektdaches. Dies beinhaltete die Moderation der Projektgruppe im Rahmen von gemeinsamen Sitzungen mit den vier Modellkommunen, die Beratung der Modellkommunen und die Auswertung der Ergebnisse.

finep begleitete darüber hinaus auf kommunaler Ebene die Städte Munderkingen und Gammertingen.

 

Laufzeit: 2010 bis 2012

Kontakt: Petra Schmettow und Nadja Horic

Projektträger war das Regierungspräsidium Tübingen. Das Projekt wird gefördert von der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg.