Eine-Welt-Fachpromotorin Hochschulen in Baden-Württemberg

campusWELTbewerb II - Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen

Die Pilotphase des campusWELTbewerbs zwischen 2014 und 2016 hat viel Anerkennung erfahren und war so erfolgreich, dass wir gemeinsam mit unseren UnterstützerInnen eine zweite Runde initiieren konnten.

  • Die Ausschreibung läuft bis zum 31. März 2017. Wir laden Hochschulangehörige in Baden-Württemberg erneut herzlich ein, sich mit Projektskizzen zu global-nachhaltigen Vorhaben zu bewerben.
  • Während der Bewerbungsphase werden dezentrale Informationsveranstaltungen stattfinden, die zur Veranschulichung der Teilnahmebedingungen sowie zur Ideenfindung und -konkretisierung dienen.
  • Im Juni 2017 wird die Preisverleihung stattfinden, bei der die Schirmfrau Theresia Bauer (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst), die Preisträgerprojekte öffentlich bekannt geben wird.
  • Alle GewinnerInnen haben bis zum 28. Februar 2018 Zeit, ihr Projekt in die Praxis umzusetzen.
  • Zur gegenseitigen Vernetzung wird es begleitend zwei Veranstaltungen sowie eine Publikation geben.
  • Während der gesamten Projektlaufzeit unterstützt und berät die Promotorin die Wettbewerbsteilnehmenden.



Mitträger des Wettbewerbs:
DEAB – Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg

Schirmfrau:
Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Projektlaufzeit:
2016 - 2018

Kontakt:
Karola Hoffmann

Weitere Informationen zum Projekt sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie unter http://campusweltbewerb.org
und auf Facebook https://www.facebook.com/campusWELTbewerb-1482752188668270/

 

Finanzierung:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (campusWELTbewerb)
Engagement Global/BMZ sowie Staatsministerium Baden-Württemberg (Eine-Welt-PromotorInnenprogramm).

Global nachhaltige Kooperationen - ein Glossar für zivilgesellschaftliche Organisationen und Hochschulen

Unsere aktuellste Publikation steht hier zum Download bereit: Global nachhaltige Kooperationen -  ein Glossar für zivilgesellschaftliche Organisationen und Hochschulen

Die gedruckte Fassung kann kostenfrei über finep bezogen werden. Senden Sie dafür eine E-Mail an karola.hoffmann @ finep.org oder rufen Sie an unter 0711-93276865

WELTcampus - kurz dokumentiert

Beim WELTcampus - Nachhaltige Kooperationen zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft konnten sich am 11. November 2015 etwa 70 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft und Hochschulen zu Fragestellungen der globalen Nachhaltigkeit austauschen.

Minister Peter Friedrich und Dr. Imme Scholz leiteten den Tag durch kurze Impulse ein. Die Präsentation von Frau Scholz können Sie hier als pdf herunterladen.

Einen Input anderer Art zum Thema Nachhaltigkeit ermöglichte uns der Autor Marvin Suckut, der über den deutschen Michel, Justitia und Schokolade in Balladenform sinnierte. Den Text können Sie hier lesen.

In der Tagesordnung finden Sie Infos zu den behandelten Themen und den Referentinnen und Referenten.

Moderation der Konferenz: Ralph Griese

Die Konferenz fand statt in Kooperation mit dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), dem Projekt Teaching EcoFairTrade, gefördert von der EU, und wurde mitgefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und vom Staatsministerium Baden-Württemberg.

Impressionen über den regen Austausch, die Fragen, die die Anwesenden bewegten und die Ergebnisse des Open Space Formats zu verschiedenen Formaten von Beteiligung können Sie der folgenden Bildergalerie entnehmen.

finep, Fotograf Roger Bürke
finep, Fotograf Roger Bürke
finep, Fotograf Roger Bürke

Broschüre campusWELTEN

Hochschulen können Orte der Zukunft sein: An zahlreichen Hochschulen gibt es schon einige Initiativen, die sich mit globaler Nachhaltigkeit beschäftigen und damit,  wie sie lokal gestaltet werden können. Die Broschüre campusWELTEN – Globale Nachhaltigkeit an Hochschulen möchte Ihnen Einblicke in die Welt der globalen Nachhaltigkeit an Hochschulen gewähren. Am Anfang finden Sie ein Interview mit Michael Windfuhr vom Deutschen Institut für Menschenrechte zum Thema Menschenrechte und Hochschulen. Des Weiteren finden Sie eine Auswahl an Projekten aus ganz Europa, welche dem weitgefassten Begriff „Globale Nachhaltigkeit“ eine konkrete Bedeutung zukommen lassen. AkteurInnen schildern zudem ihre Perspektive auf globale Nachhaltigkeit.


Hier können Sie sich die Broschüre im PDF-Format kostenfrei herunterladen. Gerne senden wir Ihnen auch ein Druckexemplar kostenfrei zu.


Viel Spaß beim Lesen!
Ihr finep-Team

 

campusWELTbewerb

Zwischen Oktober 2014 und März 2016 koordiniert die Eine-Welt-Fachpromotorin Hochschulen den campusWELTbewerb. Idee und Konzept entstanden im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnenprogramms.

Der campusWELTbewerb - Wettbewerb für globale Nachhahltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen möchte Hochschulangehörige ermutigen, sich für eine global nachhaltige Hochschule einzusetzen und sich dabei zu vernetzen, zu qualifizieren und Neuland zu betreten.

Erlaubt und erwünscht waren für die Bewerbung alle Themenbereiche, die global nachhaltig sind, wie Adaption an den Klimawandel, Biodiversität, chinesische seltene Erden genauso wie alle denkbaren Formate. Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt, solange möglichst alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gleichberechtigt berücksichtigt werden und der globale Blickwinkel mit lokalem Handeln verknüpft wird.

Zum Wettbewerb gibt es eine eigene Webseite: www.campusWELTbewerb.org

 

Gefördert durch:

 

 

Hintergrund zur Eine-Welt-Fachpromotorin Hochschulen

Seit Mai 2013 ist finep Träger der Stelle der "Eine-Welt-Fachpromotorin Hochschulen in Baden-Württemberg".

Entwicklungspolitik ist ein gemeinsames Anliegen von zivilgesellschaftlichen Akteuren, also Nichtregierungsorganisationen und dem Hochschulbereich. In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Initiativen und Organisationen, die entwicklungspolitisch aktiv sind. Sie beschäftigen sich mit Fairem Handel, Klimawandel und anderen Globalisierungsphänomenen. In der Hochschullehre werden ebenfalls entwicklungspolitische Inhalte thematisiert wie Ernährungssicherheit oder Menschenrechte. Es gibt Gremien und Initiativen, die ihre Hochschulen zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz geführt haben oder entsprechende Vorhaben vorantreiben.  

All diese spannenden und nachahmenswerten Aktivitäten haben jedoch eines gemeinsam: Sie wissen oftmals wenig voneinander und arbeiten als „Einzelkämpfer". Das Potential an gegenseitiger Vernetzung gilt es noch besser zu nutzen. Dabei können Zivilgesellschaft und Hochschule auch voneinander lernen. Zudem müssen entwicklungspolitische Fragestellungen in weitere Fächer und Strukturen von Hochschulen Einzug halten, denn ein reflektierter Umgang mit Globalisierungsfragen ist unabdingbar für den gesamten Hochschulbereich, um zukunftsfähig zu bleiben.

Der Nutzen für die Hochschulen

MitarbeiterInnen von Nichtregierungsorganisationen (NRO) befassen sich mit politischen Themen und Organisationsstrukturen und haben vielfältige Partnerschaften mit Ländern des Südens. Man kann sie als ExpertInnen in die Lehre einbeziehen bzw. die Organisationen und ihre Materialien bzw.  ihren ideellen Wissensschatz zum Forschungsthema machen. NRO können aber nicht nur den akademischen Teil der Hochschulen unterstützen, sondern auch die Verwaltungen, die vielleicht sozialer und ökologischer handeln möchten.

Der Nutzen für die Zivilgesellschaft

Entwicklungspolitische NRO sind wiederum auf Forschung und Innovation in relevanten Fragestellungen angewiesen. Neue Methoden, Handlungsfelder und Themen müssen erkannt und in die eigene Arbeit eingebunden werden. Hochschulen tragen hier eine Verantwortung, Wissen zu generieren, Trends zu erkennen, aber eben auch ihre Erkenntnisse in die Gesellschaft zu tragen.

Kooperationen...

...zwischen verschiedenen Akteuren bewirken eine bessere öffentliche Sichtbarkeit und vergrößern die Akzeptanz in verschiedenen Gesellschaftsbereichen. Zudem kann ein Mitnahmeeffekt generiert werden: vorbildliches und erfolgreiches Engagement motiviert zu weiterem Engagement.

In den nächsten drei Jahren soll ein Austausch angeregt und Interessierte ermutigt werden, sich zu beteiligen. Insbesondere neue Akteure sollen einbezogen werden, während vorhandene Strukturen und Akteure in ihrer Vorbildfunktion besser sichtbar gemacht werden sollen. Eine weitere, vor allem transdisziplinäre und transinstitutionelle Vernetzung soll gefördert werden mit dem Ziel des Voneinander- und Miteinanderlernens.

Appell für geeignete politische Rahmenbedingungen

Schlussendlich ist hier aber auch der Staat gefragt. Politische EntscheidungsträgerInnen müssen Bedingungen schaffen, die eine langfristige, strukturell verankerte Vernetzung und Zusammenarbeit  stützen. So sind die angemessene Bereitstellung dauerhafter finanzieller Mittel und personeller Ressourcen für eine konstruktive Arbeit, die nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, dringend erforderlich.

Projektpartner:

Die Fachpromotorenstelle für den Bereich Hochschulen in Baden-Württemberg ist Teil des bundesweiten Promotorenprogramms, das von der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke (agl) und dem Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) initiiert wurde. Einen Flyer zum bundesweiten Promotor/innenprogramm finden Sie hier. In Baden-Württemberg wird das Promotorenprogramm vom Dachverband Entwicklungspolitk Baden-Württemberg (DEAB) koordiniert.

Inhaltliche Begleitung erhält die Eine-Welt-Fachpromotorin Hochschulen durch Ihren Fachbeirat, der sie ehrenamtlich berät. Sie dankt folgenden Personen für Ihre Unterstützung:

Fachbeirat Hochschulen, Stand 19. August 2016:

Adelmann, Dr. Martin:  Arnold Bergstraesser Institut
Duppel, Claudia: DEAB
Eisenberg, Prof. Dr. Ewald und Clemens Schweizer: HS Kehl
Fischer, Dr. Holger: Uni Tübingen
Grammer, Dr. Christoph: Staatministerium
Griese, Ralph: finep
Holzbaur, Prof. Dr. Ulrich: HS Aalen
Lang-Wojtasik, Prof. Dr. Dr. Gregor: PH Weingarten
Moirongo, Caren: Studentin Stuttgart
Núñez, Daniela : Doktorandin Hohenheim
Schell-Straub, Sigrid: EPiZ
Waldenhof, Prof. Dr. Beatrix: HS Esslingen
Weber, Angelika: Studienbegleitprogramm für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika
Wehle, Volker und Tina Schmidhuber: Umweltministerium
Wolf, Hans-Georg und Fanni Déak: Wissenschaftsministerium

Projektlaufzeit:

2013-2016

Kontakt:

Karola Hoffmann

Gefördert durch: