Aktionsideen

Eine bunte Sammlung von Aktionsideen, geplant und durchgeführt von RückkehrerInnen aus Freiwilligendiensten bei den finep-Fortbildungen "Zurück für die Zukunft". Sie haben darüber nachgedacht, wie sich entwicklungspolitische Themen kreativ und ansprechend verpacken und vermitteln lassen. Die folgenden Projekte können als Inspiration für eigene Vorhaben dienen:

 

Der Stadtplan "Fairwandeln - der Statt-plan für nachhaltigeren Konsum in Heidelberg" umfasst Adressen für nachhaltigen Konsum (wie 2nd Hand Läden, regionale Bioläden, Märkte und Textilien) sowie eine Sammlung von lokalen Initiativen und Weblinks.

Umgesetzt von Maria Pross-Brakhage

 

Die Webseite www.alightyourlifestyle.jimdo.com bietet für die AnwohnerInnen einer Straße in Rotterdam Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit sowie eine Plattform für den Austausch untereinander. So erfahren sie von Angeboten und Ressourcen in ihrem Umfeld und das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt.

Umgesetzt von Franziska Golenhofen

 

Die Web-App http://sinnfragen.org/extra/weltblick/ gibt Fakten, Denkanstöße und Tipps, die zu einem nachhaltigeren Alltag anregen. Denn: JedeR kann einen Beitrag leisten und die Welt ein kleines Stückchen besser machen!
Umgesetzt von Anna Friske und Sebastian Leidig

 

Die Sticker mit drei verschiedenen Motiven zum Thema "fairer Kleidungshandel" wurden in einer Auflage von 1.500 Stück an verschiedenen Orten der Stadt verteilt. Der Blog fairtragen.wordpress.com bietet zusätzlich weiterführende Informationen zur herkömmlichen Textilindustrie und zu fairen Alternativen.
Umgesetzt von Sebastian Schmied, Laurens Wagner und Nicole Olivia Kurtz

 

Diese Postkarten und Flyer sollen auf die Probleme in der Kakaoproduktion und auf fair gehandelte Alternativen aufmerksam machen. Die Postkarten wurden in Bars ausgelegt und die Flyer in zwei deutschen Großstädten verteilt.

Umgesetzt von Stefanie Pietras und Leoni Michal Armbruster

 

In Mainz und Halle verdeutlichen zwei Wegweiser Zusammenhänge zwischen unserem Konsumverhalten in Deutschland und den Lebensbedingungen im Globalen Süden. Die Schilder des Wegweisers zeigten Verbindungen zwischen dem Globalen Norden und Süden anhand von 4 Themen auf: Textilproduktion, Fleischkonsum, IT-Industrie und Importlebensmittel am Beispiel Bananen.
Umgesetzt von Maximilian Klyk und Kevin Gilger

 

Im Rahmen der Fortbildung sind drei kurze Filmspots entstanden, die zum Nachdenken über unser Konsumverhalten anregen wollen. Zu sehen sind sie hier: http://vimeo.com/user18412015.

Umgesetzt von Mareike Drees, Anne Hübner, Jonas Lage und Ria Unverzagt

 

Um globales Lernen an Schulen zu bringen, besuchten drei ehemalige Freiwilligen zwei Schulen in Köln und Bonn zu einem Seminar: zunächst berichteten sie von ihren Erlebnissen im Weltwärtsjahr und in einem zweiten Teil ging es dann um das Thema Armut und den Fairen Handel als mögliches Instrument der Armutsbekämpfung.
Umgesetzt von Jan Wüstenfeld, Jonas Arens und Aaron Scheid

 

Zwei RückkehrerInnen inszenierten 2011 einen Fotowettbewerb unter allen Freiwilligen der „Freunde der Erziehungskunst e.V.". Die Bilder werden seither unter dem Titel  „Wer wird Millionär?" immer wieder in Universitäten und Schulen ausgestellt. So konnte anhand von Fotos aus aller Welt das Thema „Müll" diskutiert werden.

Umgesetzt von Johannes Falck und Katharina Wulf

 

Die Videoclip-Reihe zum Thema "Nachhaltiger Umgang mit Kleidung" soll ein Bewusstsein für die schlechten Arbeitsbedingungen der Arbeiter im asiatischen Raum sowie den verschwenderischen Umgang mit Kleidungsstücken hier vor Ort zu schaffen und Alternativen zu liefern, wie auch Studenten mit wenig Geld nachhaltig Kleidung einkaufen und später sinnvoll verwerten können.

Umgesetzt von Leonie Feiertag, Katja Ulonska, Maika Schmitt, Manon Renk und Sandra Nickel

 

Das etwas andere "Running Dinner" brachte am 12.12.12 in Bonn Vegan, Bio und Fair an einen Tisch: Durch das Zubereiten einer vegane Vorspeise, einem Bio-Hauptgericht und einem Fair Trade-Dessert diskutierten die sechs Koch-Teams nicht nur Aspekte eines nachhaltigen Konsumverhaltens, sondern sie kauften auch selbst fair gehandelte und ökologisch nachhaltig hergestellte Produkte ein und lernten so städtische Bio- und Weltläden kennen.

Umgesetzt von Mara Muerlebach

 

Eine Gruppe von Rückkehrerinnen teamte auf Vorbereitungsseminaren für Weltwärtsfreiwillige im Sommer 2012 und 2013 Einheiten zu rassismuskritischer Berichterstattung. Dabei ging es um die eigene Auseinandersetzung mit Privilegien und Weißsein, orientiert an der Critical-Whiteness-Diskussion und deren Verständnis von Rassismus als Machtsystem.

Umgesetzt von Berenike Stehmann, Melanie Irmey, Lena Sänger und Noomi Hilsemer

 

In dem Kinderbuch „Ajay und der Löwe" erzählen zwei ehemalige Freiwillige eine Geschichte über die kleinen Dinge, die uns auf diesem Planeten verbinden. Das Kinderbuch handelt von der Geschichte zweier Kinder, einem aus Deutschland und einem aus Indien, und ihren Erlebnissen am ersten Schultag. Es soll nicht ein exotisches, fremdes Indien portraitieren, sondern viel mehr auf die Gemeinsamkeiten aufmerksam machen. Hinter der scheinbar naiven Erzählung für Kinder steckt für die Autoren eine tiefgründigere Idee und eine Hoffnung für die Zukunft... facebook-Präsenz

Umgesetzt von Carmen Leiser und Yannik Ecker

 

 

Ein Rückkehrer entwickelte zusammen mit dem Luftschloss Würzburg die "leihbar". Damit möchte er einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit unseren Gebrauchsgegenständen fördern. Das Konzept basiert auf dem der schon bestehenden Leilas (Leihläden) u.a. in Berlin und Hamburg, die den unentgeltlichen Verleih von wertvollen Gegenständen in Umsonstläden möglich machen.

Umgesetzt von Daniel Stich

 

 

Mit dem Aufbau von Briefpartnerschaften wollte eine Rückkehrerin eine Verbindung zwischen ihrem Heimat- und ihrem Gastland schaffen. Die SchülerInnen der zwei achten Klassen am Theodor-Heuss-Gymnasium Esslingen in Deutschland und der Wambi-Primary-School in Masago, Kenia lernen nicht nur das jeweils andere Land kennen -  gleichzeitig hilft der direkte Kontakt auch Vorurteile und Distanzen abzubauen.

Umgesetzt von Charlotte Krämer

 

 

Weitere Inspiration gibt es auf Facebook. Dort werden Projekte von RückkehrerInnen vorgestellt, die im Rahmen der von finep angebotenen Fortbildungsreihen realisiert wurden.

Hier geht's zur Facebookseite.

 

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