Impuls Global. Neue Wege in kommunalen Nord-Süd-Partnerschaften

Das Projekt "Impuls Global. Neue Wege in kommunalen Nord-Süd-Partnerschaften" hat sich zum Ziel gesetzt, die Vernetzung deutscher Kommunen mit Städtepartnerschaften im globalen Süden zu stärken und legt dabei einen Schwerpunkt auf den Austausch zu kommunalen Partnerschaften zwischen Nicaragua und Deutschland. Damit werden die Bemühungen des Vorgängerprojekts „Impuls Global. Ein Qualifizierungsprogramm für kommunale Nord-Süd-Partnerschaften" fortgeführt.

 

Zudem sollen kommunale AkteurInnen darin unterstützt werden, die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in ihre städtepartnerschaftliche Arbeit zu integrieren. Dafür passende Themen und Methoden zu finden ist ein wichtiges Anliegen des Projekts. Denn Nord-Süd-Städtepartnerschaften bieten einen geeigneten Rahmen für die lokale Thematisierung globaler Fragen.

 

 

Projektbausteine


 

Runde Tische zur Vernetzung: Am 9. Dezember 2014 fand ein Runder Tisch in Erlangen statt. Dabei trafen sich VertreterInnen aus den Städteverwaltungen und den Partnerschaftsvereinen aus Deutschland und den Niederlanden um über aktuelle Entwicklungen in Nicaragua, kommunale Klimapartnerschaften und zivilgesellschaftliche Entwicklungszusammenarbeit zu sprechen.

 

Ein weiterer Runder Tisch fand am 12. Juni 2015 in Köln statt. Dort ging es um den Austausch zu Zuschüssen, Spenden und Sponsoring.

Der nächste Runde Tisch wird am 14. und 15. April 2016 in der Klingenstadt Solingen stattfinden.

Zusätzlich ist ein weiterer Runder Tisch in 2016 geplant.

 


© Andres Grasser

 

Am 18. bis 20. November 2015 fand die Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Lateinamerika und der Karibik in Frankfurt am Main statt. Dazu waren VertreterInnen der Kommunen und Zivilgesellschaft aus Deutschland und den Partnerländern eingeladen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

 

Die Wanderausstellung „Ran an den Speck!" informiert auf ansprechende Weise über die globalen Zusammenhänge von Fleischproduktion und -konsum. Sie fragt, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen Fleisch in Deutschland produziert wird und möchte Verständnis für die globalen Auswirkungen des Fleischessens schaffen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie hier...

 

 

Fünf Kommunen und ihre Akteursnetzwerke werden bei der Entwicklung und Durchführung eigener Bildungsmaßnahmen im Rahmen der Städtepartnerschaftsarbeit unterstützt. Als erste Kommune startete Erlangen mit einem Treffen von Kommune und Partnerschaftsverein zum gemeinsamen Brainstorming am 14. April 2015. Dabei entstand die Idee, in einer Ausstellung Informationen über die Städtepartnerschaft zwischen Erlangen und San Carlos und globale Themen und Verantwortung zu verknüpfen.

 

Im Projekt wird ein Konzept zur Integration von Bildungsarbeit zu globalen Themen in die städtepartnerschaftlichen Aktivitäten erarbeitet. Die Erfahrungen und Ideen aus den fünf Modellkommunen werden in die Konzeptentwicklung einbezogen. Das Konzept wird dann unter Städtepartnerschaften mit dem Globalen Süden verbreitet.

 

 

Projektpartner

  • die Stadt Erlangen
  • Instituto Marquês de Valle Flôr mit der Partnerkommune Seixal (Portugal)
  • Landelijk BeraadStedenbanden Nederland - Nicaragua mit den Partnerkommunen Helmond, Zoetermeer und Maastrischt (Niederlande)
  • Fondo Galego de Cooperación e Solidariedade (Spanien)

 

Projektförderung

Das Projekt wird gefördert von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Entwicklung und von Engagement Global/Servicestelle Kommunen in der Einen Welt aus Mitteln des BMZ.

ImpulsGlobal wird in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/ Engagement Global durchgeführt.

 

Projektlaufzeit

April 2014 - März 2017

 

Kontakt

Kai Diederich