Globale Lerngärten – Neue Methoden für das Globale Lernen

Gartenarbeiten erfreuen sich großer Beliebtheit in weiten Teilen der Bevölkerung. Gerade auch junge Menschen entdecken immer häufiger ihre Leidenschaft fürs Gärtnern und werden z.B. in Gemeinschaftsgärten oder Kleingartenanlagen aktiv. Aber auch alternative Garteninitiativen wie Schul- und Friedensgärten, interkulturelle Gartenanlagen oder das sogenannte Urban Gardening haben einen erheblichen Aufschwung genommen.

Das Projekt „Globale Lerngärten - Neue Methoden für das Globale Lernen" will solche Projekte, aber auch öffentliche Garten- und Parkanlagen nutzen, um dort innovative Bildungsangebote zu entwicklungspolitischen Themen zu platzieren. Durch sie werden die BesucherInnen der Anlagen gewissermaßen im Vorbeigehen für aktuelle globale Herausforderungen sensibilisiert und über ihre individuellen Handlungsoptionen informiert.

Projektbausteine

  • Erstellung einer Grundlagenstudie zu bestehenden Ansätzen und Methoden im Bereich des Casual Learnings sowie der entwicklungspolitischen Bildung und Umweltbildung
  • Organisation und Durchführung zweier Kreativworkshops mit VertreterInnen der Zielgruppe zur Themenfindung und Entwicklung der Casual-Learning-Tools
  • Konzeption und Ausarbeitung von insgesamt zwölf stationären Casual-Learning-Installationen zur Vermittlung entwicklungspolitischer Inhalte innerhalb bestehender Garten- oder Parkanlagen. Ergänzende Begleitmaterialen werden die Garten- und ParkbesucherInnen mit zusätzlichen Informationen und Handlungsoptionen versorgen
  • Organisation und Durchführung spezieller Trainings zur Vorstellung und gemeinsamen Weiterentwicklung des Projektansatzes
  • Erstellung einer Projektwebseite sowie einer Broschüre zur Vorstellung der Methodik und der entwickelten Casual-Learning-Tools

Projektpartner

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit HelpAge Deutschland e.V. durchgeführt.

Projektzeitraum

2016 - 2017

Finanzierung

Das Projekt wird gefördert von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst sowie vom Katholischen Fonds.

Kontakt

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier oder auf der projekteigenen Webseite.