Von der Plastiklawine zur Edelstahlkantine

(07.06.2018) Plastiktellerinstallation als Zeichen gegen die Nutzung von take-away Geschirr
Allein in der Kantine der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg fallen jährlich 5.000 Plastikteller und Plastiktüten sowie 14 km Alufolie und 1.200 To-Go Becher an Müll an. Gemeinsam mit der Klimapartnerstadt San Rafael del Sur (Nicaragua) wird im Rahmen des Projektes „ImpulsGlobal: Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“ mit verschiedenen Aktionen auf den hohen Plastikverbrauch und seine globalen Auswirkungen aufmerksam gemacht. Das Problem des Plastikmülls ist weltweit vertreten und verursacht schwere Umweltschäden, die sich auch auf den Menschen auswirken. In der Berliner Kantine wurden deswegen Plastikteller als Zeichen für den hohen Plastikkonsum als Installation und Hingucker im Eingangsbereich aufgehängt. Monika Herrmann (Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg) sagte dazu: „Plastik - Fast immer und überall sind wir davon umgeben, beinahe ohne es zu merken. Doch Plastik nimmt überhand. Es vermüllt die Umwelt und existiert ewig. Um nicht in Plastik zu ersticken, müssen wir darauf verzichten. Jeder und jede kann zur Reduzierung der Plastiklawine beitragen - auch hier in der Kantine“. Somit wurde in der Kantine Edelstahlbehälter als Mehrweggeschirr für das take-away Essen eingeführt, um den Plastikmüll zu vermeiden. In San Rafael werden Upcyclingworkshops mit Plastikmüll durchgeführt.

 

Den Flyer dazu finden Sie hier